Auszug aus dem Buch "Faszination Grillen" (Franzis Verlag)
Gott lenkt, der Saarländer schwenkt
So lautet ein saarländisches Sprichwort. Mit dem Wort „Schwenker“ verbindet der Saarländer drei Bedeutungen. Eine davon ist der Schwenkbraten, ein eingelegtes Schweinehalssteak, eine weitere ist der Griller selbst und die dritte bezeichnet den Schwenkgrill, der im Saarland seine Wurzeln hat. Also schwenkt der Schwenker (die Person) am Schwenker (dem Grill) Schwenker (das Fleisch).
Das Prinzip des Schwenkens ist einfach: Der Grillrost ist nicht fixiert wie bei den meisten anderen Grills, sondern kreist an Halteketten aufgehängt über einer Hitzequelle. Diese besteht entweder aus Holzkohle oder traditionell aus einem Buchefeuer und ist in ihrer Hitzeabstrahlung kaum bis gar nicht regelbar. Deshalb ist es wichtig, dass der Schwenkerrost ständig in Bewegung bleibt. Das Fleisch würde sonst direkt über den offenen Flammen liegen, schnell verbrennen und ungenießbar werden. Für einen Schwenkgrill-Liebhaber muss das Schwenksteak zwar „durch die Flamme gehen“ um seinen typischen Geschmack zu erhalten, aber es soll natürlich nicht schwarz werden oder garverkohlen. Zusätzlich ist es möglich, den Garvorgang mit dem üblicherweise höhenverstellbaren Schwenkrost zu beeinflussen, indem man mehr oder weniger Abstand zum Feuer hält. Dazu sind die Halteketten oft über einen Drehwirbel mit einer einzelnen Kette oder einem Drahtseil verbunden, das über eine Rolle in der Spitze eines Dreibeins oder Galgens läuft. So lässt sich mit einer Kurbel oder einem Haken der Schwenkrost in der Höhe verstellen.
Angenehmer Nebeneffekt der Arbeiten am Schwenkgrill wie Schwenken und Holznachlegen ist, dass sich immer einige Mitgriller ums Feuer versammeln und man in Ruhe fachsimpeln kann. Diese Kombination von Feuer, Fleisch und Freunden macht das Schwenken zu einem kommunikativen und durchaus abendfüllenden Grill-Event, das warme Sommerabende noch schöner macht.
Schwenkgrills stehen üblicherweise draußen und sollten deshalb unverwüstlich sein. Darum hat sich der deutsche Hersteller Libatherm entschieden, extrem haltbare Schwenkgrills für den privaten als auch gewerblichen Bereich aus Edelstahl zu fertigen.

Der verwendete Edelstahl 1.4571 enthält einen sehr hohen Anteil an Titan, dem gleichen Material, das in verschiedenen Legierungen in der Raum- und Seefahrt sowie der Medizintechnik eingesetzt wird. Das verleiht diesem Stahl seine Langlebigkeit und Härte. Warum also sollte man diese Eigenschaften nicht auch in einer praktischen Anwendung nutzen, die zum täglichen Leben gehört und lebenslang begleiten kann? Das nach dem Schweißen angewandte Glasperlenstrahlen als Finish verleiht der Oberfläche eine absolut homogene Struktur und gibt dem Material ein edles Erscheinungsbild.
Die komplette, fest mit der Feuerschale verschweißte Reling gibt nicht nur dem Grillenden, Kindern und Tieren einen Sicherheitsabstand, sondern bietet auch die Möglichkeit, die Feuerschale im heißen Zustand zu versetzen. Außerdem ist sie bestens dazu geeignet, die Füße darauf abzulegen und zu wärmen, während in der Feuerschale ein Kohle- oder Holzfeuer abbrennt. Durch die erste untere Biegung im Grillgalgen erhält der Schwenkgrill zurecht seinen Namen. Der schwere Grillrost lässt sich mit Schwung kreisrund und zu allen Seiten schwenken, ohne mit dem Galgenrohr zu kollidieren.
Der Grillgalgen ist nach oben aus seiner am Standfuß der Feuerschale angeschweißten Steckverbindung leicht herausnehmbar. Dadurch ergibt sich auch die Möglichkeit, nach dem Grillen die Feuerschale weiterzubenutzen.Der Grillgalgen lässt sich zur Seite schwenken.Durch eine montierte Seilwinde aus Edelstahl verstellt man den Abstand des Grillrosts zum Feuer. Die Feuerschalen werden aus mindestens 6 mm starken Stahlplatten gefertigt und unterscheiden diese Schwenker eindeutig von preislich günstigeren. Diese Schwenker kommen vor allem in der gewerblichen und der Reisegastronomie zum Einsatz. Der besondere Clou ist der beleuchtete Edelstahlmantel.











